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Asche

Asche, grau und fahl,
liegt zwischen seelenlosen Leibern
derer, die hier einst gelebt
in hohen Türmen, elfenbeinern

Kalter, schwarzer, toter Stahl
liegt zwischen ihren blut'gen Leichen
Messer, Klingen, alte Flüche
brachten ihren schnellen Tod

Dort einst standen weiße Bauten,
blütenweiß und glänzend rein
wie Spiegel himmelsgleicher Schönheit
kein Schatten lag je auf den ihren.

Doch nun ist Finsternis gekommen
auf das , was einstmals ewig war
Kristallne Mächte, Sitz der Weisheit,
weggespühlt von Stahl und Schatten

Dunkelheit besiegt das Helle,
nie mehr sieht man nun das Licht
Verbannung in der neuen Nacht,
die Hoffnung ist gesunken
text.jpg: 1280x960, 239k (December 29, 2008, at 10:12 PM)
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