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Der Quell

An der Quelle, hoch am Berg
sprudelt er aus Fels empor
quer durch Berggestein und Erde
bahnt er seinen Weg ans Licht

Durch kleines Tal an hohen Bergen
fließt er bald in raschem Trab
klar wie reiner Bergkristall
plätschert er durch Wald und Feld

Er sieht die Landschaft flacher werden
es schwimmt ein Fisch in ihm herum
über Steine gurgelt heiter
seines  Wassers strahlend Kraft

Durch grüne Hügel, weites Tal
schlängelt er alsbald dahin
schon früh gesell'n sich andere zu ihm
er schwillt bald an in vollem Glanz

Die letzten Höhen sind verschwunden
träge strömt er jetzt dahin
längst nicht mehr klar wie Diamant
opalen glänzt er nun im Licht

Weit entfernt ein blaues Leuchten
strebt er nun dem Ziel entgegen
groß und mächtig, bald verflossen
fließt sein Wasser fort gen Meer 
text.jpg: 1280x960, 239k (December 29, 2008, at 10:12 PM)
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