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Schein

Sonne fließt wie feuchter Nebel
durch weit verzweigte, alte Äste
Wie der Wind sich in den Hölzern
so fängt sich hier das Licht darin

Glanz des Tages und der Nächte
Mondestau und Sternenstaub
Sammeln sich hier tief im Herzen
dieses neuen Schicksals Ort

Dort, wo Dunkelheit ist Märchen
darf mein Geist nur kurz verweilen
Denn wer zu lang das Glück verehrt
ist bald blind für alles andre

Dieses Helle ist die Hoffnung
Platz des Seins für Illusionen
Verweile hier in dunklen Stunden
doch lass auch Täuschung wirklich werden
text.jpg: 1280x960, 239k (December 29, 2008, at 10:12 PM)
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